#009 – Selbstständigkeit vs. Unternehmensaufbau

Herzlich Willkommen zu dieser neuen Folge meines Podcasts Love, Life & Leadership. Heute möchte ich euch ein bisschen was zur Unterschiedlichkeit zwischen klassischer Selbstständigkeit und Unternehmertum erzählen.
Ich wurde kürzlich gefragt, ob ich bei so vielen Firmen überhaupt noch ein Privatleben hätte. Diese Frage hat mich zum Nachdenken angeregt – Wie ist dieser Eindruck entstanden? Welche Vorurteile gibt es gegen Unternehmer? Ich erzähle euch heute warum ich es so und nicht anders gemacht habe, warum meine Freizeit mehr und nicht weniger wird und warum die Grundentscheidung Selbstständigkeit oder Unternehmertum direkt zu Beginn beantwortet werden sollte.
Man hört es immer wieder, wenn es um Selbstständige geht: Selbst und ständig. Es ist eine Solo Show, die Arbeit hängt in der Regel an einer Person und kann selten abgegeben werden. Strukturen werden oftmals nicht geschaffen und die Gesamtausrichtung liegt bei dem Erhalt der eigenen Selbstständigkeit und nicht dem Aufbau eines Teams oder einer Firma.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von Spotify zu laden.

Inhalt laden

Im Gegensatz dazu steht die Gründung eines Unternehmens. Sie ist ausgerichtet auf einen langfristigen Aufbau und Wachstum. Mir entspricht dieses Format wesentlich besser, weil ich ein Teamplayer bin und wenig Lust habe allein zu arbeiten. Außerdem arbeite ich stetig daran mich aus dem Tagesgeschäft immer weiter herauszuziehen, um mehr Privatleben und gleichzeitig Spaß an meiner Arbeit haben zu können.
Denn, manche von euch wissen es auf früheren Podcastfolgen, für mich steht eine Frage immer ganz am Anfang: Wie möchte ich arbeiten? Was ist mir wichtig? Wie möchte ich mein Leben gestalten?
Wenn diese Fragen beantwortet sind geht es eigentlich erst richtig los. Wenn ich mich für die Unternehmensgründung entschieden habe, wie gehe ich dann vor?

Step 1: Man benötigt ein multiplizierbares Produkt

Wenn nur ich alleine in der Lage bin mein Produkt zu verkaufen, meine Dienstleistung anzubieten, dann wird es schwierig sich jemals aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen. Sobald ich ein Produkt entwickle, welches personenunabhängig funktioniert, kann ich wachsen.

Step 2: Als nächstes folgen Vertriebskanäle

Über welche Formate, Plattformen und Kanäle kann ich mein Produkt anbieten? Wo finde ich meine Zielgruppe? Dass können private Kontakte, Gruppe auf Social Media sein, Anzeigen und so weiter.

Step 3: Ich brauche Strukturen

Welche Unterstützung brauche ich? Mache ich meine Buchhaltung intern oder mit einem externen Dienstleister? Zu welchen Banken habe ich gute Beziehungen? Ich bin der festen Überzeugung, dass man für Wachstum investieren muss. Das gilt auch für die Weiterbildung der MitarbeiterInnen.

Step 4: Reflexion

Jedes Jahr nehme ich mir Zeit um meine Produkte, die interne und externe Kommunikation und das Marketing zu reflektieren und anzupassen. Nur so kann mein Unternehmen agil, kreativ und innovativ bleiben. Bleibt offen für Veränderungen!

Step 5: Aufgaben abgeben

Nach und nach Aufgaben abgeben mit dem Ziel, das Unternehmen unabhängig von der Unternehmensführung zu gestalten. Ich möchte die Führung der Firma gerne irgendwann abgeben.

Step 6: Nicht naiv sein

Niemand hört es gerne, aber es ist wahr: Unternehmertum ist risikobehaftet. Es wird Geld kosten und nicht jede Investition wird sich lohnen. Mit jedem neuen Produkt und jeder neuen Ideen kommen unbekannte Hürden und Herausforderungen dazu.


Ich denke, dass es wichtig ist ein Modell zu finden, das der eigenen Lebensvorstellung und Persönlichkeit entspricht!

Viel Spaß mit dieser Folge und as usual: Lasst mir jede Menge Kommentare und Feedback da!

Eure

Nicole Jasmin Werhausen

Weitere Podcastepisoden

Kommentare

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.