#006 – Authentisch Präsentieren – Meine Geschichte

Herzlich willkommen zu dieser Solofolge,

dieses Mal teile ich mit euch meine ganz persönliche Geschichte zum Thema freies Sprechen und Präsentieren und hoffe, einigen von euch Mut machen zu können – jeder und jede kann es lernen!
Ich war schon als Kind eher schüchtern und auch als junge Frau war ich vor Präsentationen immer furchtbar nervös und bin rot angelaufen. Und so wurde ich auch in meinem ersten Job im Konzern wahrgenommen, als schüchterne, ruhige Person.
Und dann gab es eine Situation, die für mich ein echter Game Changer war: Auf einer Weihnachtsfeier meines Konzerns, sollte ich mein Projekt präsentieren, ohne zu wissen, dass hunderte von Menschen anwesend sein werden und ich das erste Mal mit Mikrofon auf einer Bühne stehen würde. Ich wäre am liebsten im Boden versunken! Ich habe es trotzdem durchgezogen, hatte aber den Eindruck, dass ich furchtbar schlecht gewesen sei. Aber zum Glück gehen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung oft nicht Hand in Hand. Nach dem Vortrag ist eine Führungskraft auf mich zugekommen und hat mir gesagt, dass meine Präsentation wirklich gut war und er das nicht von mir erwartet hätte. Dieses Feedback hat für mich alles verändert! Ich wirke anders, als ich glaube, dass ich wirke.

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Dann gab es noch einen zweiten Game Changer in New York City, auf einer Investorenreise der IHK. Auch hier wurde ich ins kalte Wasser geschmissen und habe einen Pitch vor einer Jury und großem Publikum gehalten. Ich hatte den Eindruck, keine gute Performance abgeliefert zu haben. Doch zu meiner Überraschung habe ich diesen Pitch-Wettbewerb gewonnen. Eine echte Überraschung!
Doch diese Reise hatte eine schwere Konsequenz. Kaum war ich wieder in Deutschland hat meine Stimme komplett schlapp gemacht. Ich bekam keinen Ton mehr raus und die Diagnose war klar – NYC war so stressig für mich, so viel reden und präsentieren hat mich ausgelaugt, dass mein Körper reagiert hat.
Das war natürlich kein dauerhafter Zustand. Also habe ich mir Hilfe gesucht. Und das war im Endeffekt mein Glück. Auch wenn es eigentlich ums Vortragen und Präsentieren ging, haben wir uns erstmal meine Persönlichkeit und meine Ängste genauer angeschaut. Das war ein spannender und sehr wertvoller Prozess.

"Und am Ende stand eine Lösung, die so einfach und genial zugleich ist. Es geht nicht darum mehr zu üben, sondern welche Vortragsmethode zu meiner Persönlichkeit passt. "
Nicole Jasmin Werhausen

Ich habe verstanden, dass ich visuell viel besser Informationen aufnehmen und verarbeiten kann als in Schriftform. Die Lösung: Präsentationen auf Bildern und nicht auf Worten aufbauen. Und damit hatte ich meine Lösung. Seitdem bestehen meine Präsentationen zu 90% aus Bildern, Modellen und Prozessübersichten, nicht aus Text. Endlich hatte ich die passende Methode für meine Persönlichkeit und hatte keine Angst mehr Präsentationen frei zu halten. Und genau das möchte ich Dir heute mitgeben: Es geht nicht darum mehr zu üben, sich besser vorzubereiten, sondern es geht um das passende Modell. Passend für Dich, deine Persönlichkeit und deine Art der Informationsaufnahme. Wenn Du die gefunden hast, dann kannst du entspannt und authentisch deine Adressaten begeistern!
Wenn Du dabei Unterstützung benötigst oder Fragen hast, melde Dich gerne bei mir.

Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @nicolejasmin.werhausen, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.


Deine

Nicole Jasmin Werhausen

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